Nachdem ich letztes Jahr schon in den Genuss eines Wochenendes auf dem Boot gekommen war, wollte ich dieses Jahr einen ganzen Urlaub auf einem verbringen. Die Wahl fiel dann auf eine insgesamt zweiwöchige Tour nach London und zurück.
Ausgangspunkt der Reise war der Wyvern Bootsyard in Linslade, den wir nach langer Autofahrt am Samstag nachmittag erreichten. Nachdem das Gepäck ausgeladen und im Boot verstaut war konnte es dann endlich losgehen. |
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Hindernisse, die es auf dem Kanal zu bewältigen gibt sind neben anderen Booten vor allem die Schleusen und gelegentliche Swingbridges. Swingbridges sind besonders flache Brücken, die zur Seite geschoben werden müssen, um mit dem Boot an der Brücke vorbeizukommen. Gelegentlich geschieht dies automatisiert (wenn man den richtigen Schlüssel hat und mit den Instruktionen klarkommt), andere müssen mit reiner Muskelkraft bewegt werden.
Glücklicherweise mussten wir das Boot nicht auch noch mit reiner Muskelkraft fortbewegen! Die Spuren des früheren Schiffsverkehrs sind jedoch noch deutlich an einigen Brücken zu sehen: Die Seile, mit denen die Schiffe von Pferden gezogen wurden haben sich im Laufe der Zeit in die Eisenpfosten von Brücken eingescheuert. |
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Aufgrund des schönen Wetters und der geruhsamen Fortbewegungsart blieb ausreichend Zeit, sich die Gegend anzusehen und nach interessanten Dingen Ausschau zu halten.
Die zweit Tage, die wir in London verbrachten waren im Vergleich dazu der reinste Streß: von einer Sehenswürdigkeit ging es zur nächsten: Kaufhäuser im Tudor Stil, Tower of London, Docklands,im Tunnel unter der Themse durch nach Greenwich, Madam Tussauds, Millenium Bridge, ... |
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| Sehr viel geruhsamer ist es, die Stadt im Boot an sich vorbeiziehen zu lassen... |
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| ...gelegentlich in einem kleinen Ort auszusteigen, sich umzusehen und weiter zu fahren... |
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...leider viel zu schnell dann auch wieder nach Hause :-(
Da wir viel zu früh in Dover ankamen hatten wir aber immerhin noch Zeit, uns in der Burg umzusehen, an den Festlichkeiten teilzuhaben und letzte Blicke auf England zu werfen. |
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